Leibnizianerinnen bei den Projekttagen Physik und Technik in Kiel

Vom 17. bis zum 20.08.2022 fanden die Projekttage Physik und Technik (PPT) in der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) statt.

Die PPT sind eine Veranstaltung für Schülerinnen der Oberstufe aus Schleswig-Holstein, die alle zwei Jahre an der CAU stattfinden und bei denen diese die Chance haben, an spannenden Projekten teilzunehmen.

Unter anderem gab es „Interferometrie der Sonne", „Quantenwelten", „Wasserraketen", „Thermographie" und „Physik und Musik", um nur ein paar der insgesamt 13 Projekte zu nennen. Die Projekte werden hierbei von Studierenden, Lehrenden, Doktoranden und Forschenden angeleitet, die sich auf den jeweiligen Gebieten gut auskennen.

Wir haben am Projekt „Staub im Plasma" teilgenommen, bei dem wir in einer Gruppe mit zwei weiteren Mädchen und zwei Betreuenden kleine 9,5 µm große Staubkörner in einer mit Plasma gefüllten Kammer beobachtet haben. Plasma ist der vierte Aggregatzustand. In der Kammer entsteht ein elektrisches Feld, welches die Staubpartikel zum Schweben bringt. Dabei bilden diese kristallförmige Strukturen und ordnen sich, je nach Anzahl, im jeweils stabilsten Muster an. Die stabilste Kristallform ist meist das Hexagon. In weiteren Versuchen haben wir die Kristalle zum Schmelzen und einzelne Partikel mit einer niedrigfrequenten Spannung zum Schwingen gebracht. In einem Schlusskolloquium wurden am Ende die Ergebnisse aller Gruppen zusammengetragen und vorgestellt.

Dennoch bestand die Zeit nicht nur aus Arbeitsphasen, sondern wurde zwischendurch auch mit einem abwechslungsreichen Freizeitprogramm gefüllt. Beim gemeinsamen Grillen, im Kletterpark, am Strand sowie in der Mittagspause in der Mensa hatten wir Gelegenheit, mit den anderen Teilnehmerinnen, die unser Interesse für Physik teilen, neue Bekanntschaften zu schließen. Ein besonderes Highlight war die Herstellung von Eis mit Flüssigstickstoff.

Alle 60 Teilnehmerinnen waren kostenfrei in einem Hotel mit leckerem Frühstück untergebracht und konnten morgens zu Fuß zur Uni laufen. Wir hatten großen Spaß an den Projekttagen und können sie allen physikbegeisterten Mädchen unserer Schule nur weiterempfehlen. Natürlich gibt es aber auch vergleichbare Programme, an denen Jungen teilnehmen können, so dass niemand zu kurz kommt.

Mia und Lilly (Q1e, Physikprofil)

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Félicitations!

Zum zweiten Mal konnte am Leibniz-Gymnasium das französische Sprachdiplom DELF scolaire auf dem Niveau B1 erworben werden und nun sind wir offizielle Partnerschule DELF scolaire / option SH.

Wir freuen uns sehr, seit dem Schuljahr 2020/21 am Pilotprojekt "DELF scolaire/option" des Bildungsministeriums in Zusammenarbeit mit dem Institut Français und dem France Education International (FEI) in Paris teilnehmen zu können.

Das Projekt sieht vor, dass alle Französischschülerinnen und -schüler des E-Jahrgangs im Fach Französisch eine zentrale Klassenarbeit schreiben. Diese Klassenarbeit prüft die Kompetenzen in den Bereichen Hörverstehen, Leseverstehen und Schreiben und ersetzt eine Klassenarbeit in Französisch.

In diesem Schuljahr haben im Anschluss daran 13 Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit wahrgenommen, durch eine zusätzliche freiwillige mündliche Prüfung das "DELF scolaire B1" zu erwerben.

Frau N. Butenhoff (Fachschaftsleitung Französisch)

 

 

Imke (7c) als erste Leibnizianerin beim Französisch-Vorlesewettbewerb in Kiel

Vor einigen Wochen fand in Kiel ein landesweiter Französisch-Vorlesewettbewerb statt. In drei ...

In drei Schwierigkeitsstufen traten Kinder aus ganz Schleswig-Holstein an.

Der Wettbewerb wird jedes Jahr von der Deutsch-Französischen-Gesellschaft Schleswig-Holstein ausgerichtet.

Es war ein lehrreicher Tag für mich. Ich trat als Erste unserer Schule in Stufe 1 (erstes Lernjahr) an. Trotz einiger Aufregung belegte ich den 6. Platz aus etwa 20 Schülerinnen und Schülern.

Imke Rös (7c)

Schildkröten am Leibniz

Am Montag den 16.05.2022 war Frau Hempel mit zwei griechischen Landschildkröten im Biologieunterricht der 6d zu Besuch.

Frau Hempel brachte die Landschildkröten in einem großen Korb mit. Die Schülerinnen und Schüler hatten zuvor einen Stuhlkreis aufgebaut, damit die Schildkröten Auslauf haben würden.

Die Expertin erzählte sehr viele spannende Informationen über die Schildkröten. So zum Beispiel, dass die Schildkröten bis zu 35 Jahren alt werden können. Außerdem legen sie acht bis zehn Eier. Frau Hempel erzählte uns, dass Schildkröten nur Rot und Gelb sehen können und auf diese Farben zulaufen.

Die Namen der Schildkröten waren: Rose und Hans Hermann. Die Schildkröten durften von den Schülerinnen und Schülern auch einmal auf die Hand genommen werden. Es war sehr lustig, weil die Schildkröten sich immer verstecken wollten. Sie sind auch immer zwischen den Beinen der Schülerinnen und Schüler umhergekrabbelt.

Dann war die Zeit schon vorbei und wir haben uns verabschiedet. Noch einmal ein großes DANKE von der Klasse 6d.

Mathis Kraneis und Immo Holtz (6d) 

 

DELE-Prüfungen im Instituto Cervantes

Am Freitag und Samstag, den 20. und 21.05.2022, fanden für fünf Schülerinnen unseres Q1- und für vier Schülerinnen des Q2-Jahrgangs die DELE-Prüfungen (Spanisch) für das Niveau A2/B1 und B2 im Instituto Cervantes im Hamburg statt.

Und so ging es am ersten Prüfungstag, dem 20.05., schon früh am Morgen mit dem Zug vom Lübecker Hauptbahnhof los nach Hamburg, nachdem auch anfängliche Schwierigkeiten beim Ticketkauf überwunden wurden.

Nach unserer Ankunft in Hamburg um circa acht Uhr morgens machten wir uns unter Zuhilfenahme von Google Maps zu Fuß auf den Weg zum Chilehaus, in welchem die schriftlichen Prüfungen ab 09:00 Uhr stattfanden.
Bei unserer Ankunft lernten wir zu unserer Freude gleich die anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer kennen, mit denen wir uns auf Anhieb gut verstanden, sodass wir uns gegenseitig ein bisschen die Aufregung vor der unmittelbar bevorstehenden Prüfung nehmen konnten.

Dann wurden wir auch schon aufgerufen und begaben uns in den Prüfungsraum, in welchem uns zunächst noch einmal der Ablauf der schriftlichen Prüfung erläutert wurde. Jene begann zunächst mit dem Leseverstehen, worauf das Hörverstehen und abschließend die Textproduktion folgten.

Als wir schließlich um 12 Uhr mittags die schriftlichen Prüfungen abgeschlossen hatten und ein großer Stein von uns abgefallen war, machten wir uns zu fünft auf in die Innenstadt Hamburgs, wo wir etwas zu Mittag aßen und uns die Zeit bis zu den mündlichen Prüfungen, die für uns ab 16 Uhr begannen, vertrieben.

Nach einigen Sonnenbädern an der Binnenalster und einem Shoppingbummel am Jungfernstieg machten wir uns um 15:45 Uhr wieder auf den Rückweg zum Instituto Cervantes, um als letzten Teil der DELE-Prüfung noch den mündlichen Teil zu absolvieren, vor welchem die Aufregung noch einmal gewaltig anstieg.

Zu Beginn hielten wir uns erneut im Wartebereich des Instituts auf und bekamen so nochmals die Gelegenheit, uns mit einigen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu unterhalten, die die mündliche Prüfung bereits absolviert hatten.

Als es dann auch für uns endlich losging, wurden wir zuerst in einen Vorbereitungsraum geleitet, in welchem wir uns die Themen für die erste und für die dritte Aufgabe, also die Bildbeschreibung und den Vortrag, aussuchen durften. Danach bekamen wir zwölf Minuten Zeit, uns auf jene vorzubereiten, bis wir dann in den Prüfungsraum gebracht wurden und der mündliche Teil wirklich begann.

Dadurch, dass die Prüferinnen und Prüfer sehr freundlich und offen waren, haben sie uns einen großen Teil unserer Aufregung direkt nehmen können, wofür wir sehr dankbar sind.

Um 18 Uhr waren auch die mündlichen Prüfungen geschafft und wir machten uns auf zum Bahnhof, um die Rückfahrt nach Lübeck anzutreten, da wir unsere Ergebnisse erst in acht Wochen erhalten werden.

Schlussendlich möchten wir uns bei allen Beteiligten für die Möglichkeit bedanken, an der DELE-Prüfung teilnehmen zu können, insbesondere bei Frau Staacke und bei Frau Pedraza für die Prüfungsvorbereitung und bei Frau Bagh für die Organisation.

Wir alle freuen uns auf die nächste Gelegenheit, die sich uns bietet, eine solche Prüfung wahrzunehmen.

Johanna Schmidt (Q1a)

Juniorwahl zur Landtagswahl in Schleswig-Holstein 2022

Auch bei der aktuellen Landtagswahl hat das Leibniz-Gymnasium mit seinem neunten, E- und Q1-Jahrgang an der Juniorwahl teilgenommen. Die Juniorwahl ist eine simulierte Wahl, die sich immer an einer bevorstehenden Wahl orientiert, d.h. die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bekamen Wahlzettel, die so wie die der tatsächlichen Landtagswahl (Wahlkreis "Ostholstein Süd") aussahen. 

Die Wahlbeteiligung lag bei 100% unter den in den Klassen und Kursen anwesenden Schülerinnen und Schülern. Die WiPo-Fachschaft bedankt sich für die rege Teilnahme und wünscht sich, dass die Schülerinnen und Schüler auch an "echten" Wahlen im Sinne der politischen Teilhabe aktiv werden mögen. 

Die Ergebnisse für die Erststimmen = Direktmandat des Wahlkreises "Ostholstein Süd":

  • Sandra Redmann (SPD) 32,8%
  • Catharina Nies (GRÜNE) 28,4%
  • Wiebke Zweig (CDU) 19,7%
  • Jörg Hansen (FDP) 14,8%
  • Sonstige Erstimmen 4,3%

Die Ergebisse der Zweitstimmen = Wahl einer Partei:

  • FDP 22,7%
  • Grüne 21,5%
  • SPD 20,4%
  • SSW 13,3%
  • CDU 7,2%
  • Sonstige Zweitstimmen 14,9%

 Herr K. Bienengräber (Leiter der WiPo-Fachschaft)

Beethoven in der MuK

Am 28.03.2022 gingen wir, das ist der E-Musikkurs von Frau Höpner, zusammen mit unserer Lehrerin nach Lübeck, um in der Musik- und Kongresshalle den Klängen des Philharmonischen Orchesters der Hansestadt Lübeck zu lauschen.

Nachdem wir von einem Experten in die drei dargebotenen Werke eingewiesen wurden (was uns zum Beispiel vieles über den revolutionären Gedanken Beethovens beim Verfassen seiner 5. Sinfonie offenbarte), begann das Konzert mit der ansonsten eher selten musizierten und von Heiterkeit gekennzeichneten 8. Sinfonie Beethovens.

Anschließend folgte das 17. Klavierkonzert Mozarts, nach welchem das Orchester vom Publikum durch frenetischen Applaus, der sogar eine Zugabe des Dirigenten am Flügel zur Folge hatte, entlohnt wurde. Als die darauffolgende Pause (und die damit verbundenen Käufe von viel zu teuren Getränken in der Cafeteria) vergangen war, hörten wir noch die kraftvolle 5. Sinfonie Beethovens, welche zuvor auch bereits im Unterricht behandelt wurde.

Im Anschluss gingen wir nach Hause, bevor wir das Konzert am Folgetag im Unterricht besprachen. Hierbei wurde deutlich, dass insbesondere die beiden Beethoven-Sinfonien für Begeisterung des musikalischen Geistes von uns Schülerinnen und Schülern sorgte sowie dass die Akustik der MuK als sehr gut empfunden wurde.

Schlussendlich möchten wir noch Frau Höpner für das Organisieren dieser Aktion bedanken, die unseren kulturellen Horizont sicher über das, was die meisten von uns selbstständig erleben würden, hinaus erweitert hat.

Hendrik Heinemeier (Eb), Lasse Helbich (Ec)

Wiederaufnahme des deutsch-französischen Schüleraustausches

Am letzten Schultag vor den Osterferien ging es für 22 Delegierte der Stadt Bad Schwartau mit dem Bus für das Wochenende zu unserer Partnerstadt Villemoisson-sur-Orge (30km südlich von Paris), um alte Kontakte zu pflegen, neue zu knüpfen.

Mit dabei waren neben Imker-, Sport-, oder Schützenvereinsmitgliedern, Politiker und für die Wiederaufnahme des Schüleraustausches Frau Strothmann (Gymnasium am Mühlenberg) und ich (Frau von der Heyde, Leibniz-Gymnasium) als Vertreterinnen der Französisch-Fachschaften beider Schulen.
Es war ein buntes, geselliges Miteinander rund um das traditionelle Wein- und Käsefest im Ort oder bei Ausflügen zu den Vereinen, beim Boulesspielen oder Flanieren an der Seine.
Der Bürgermeister Monsieur Cholley betonte die Wichtigkeit des Austausches zwischen Deutschland und Frankreich gerade in der jetzigen Zeit. Ein Treffen mit dem aktuellen Schulleiter des Collège Blaise Pascale lässt hoffen, dass durch sein Engagement neue Kollegen und Kolleginnen gefunden werden, die den bestehenden, aber durch Corona ruhenden Kontakt, wieder aufnehmen. Wir wären bereit!

Für die Französischfachschaft, Frau H. von der Heyde

Exkursion zur Gedenkstätte Neuengamme

Am Mittwoch, dem 16. März 2022 sind alle 9. Klassen mit dem Reisebus zur Gedenkstätte Neuengamme gefahren. In klassenübergreifenden Gruppen wurden wir dort über das weitläufige Gelände geführt.

Das Konzentrationslager Neuengamme in der Nähe von Hamburg war ein sogenanntes Arbeitslager der Nazis. In diesem Arbeitslager wurden Juden, Homosexuelle und Regimegegner zu schweren Arbeiten gezwungen mit dem Ziel „Vernichtung durch Arbeit".

Am Eingang sind zwei Hälften des nachgebildeten Tores. Als wir an das dachten, was wir bereits über diesen Ort gehört hatten, haben wir schon ein mulmiges Gefühl gehabt. Dieses verstärkte sich, je mehr wir über diesen Ort erfuhren. Jede Gruppe hatten einen Guide, welcher uns unsere Fragen beantworten konnte und uns viele interessante, aber gleichzeitig auch sehr bedrückende Informationen gegeben hat.

Man konnte sich verschiedenste Ausstellungen ansehen und Biografien durchlesen. Auch die einzelnen Orte, wo die Gefangenen gearbeitet haben, konnten wir sehen. Die Baracken mit den Schlafplätzen stehen zwar nicht mehr, ihre Lage wird aber durch Gabionen (Steinhaufen in Drahtgittern) angedeutet. Eine Schlafpritsche findet sich in einer der Ausstellungen.

Wir haben uns dann von überlebenden Gefangenen die Zeichnungen angeschaut. Die meisten waren sehr traurig oder grausam. Auf den Bildern waren ausgehungerte, kranke und traurige Menschen zu sehen. Den Gefangenen wurde all ihre Identität genommen. Sie wurden vollständig rasiert und die Kleidung und persönliche Dinge, wie Uhren, Ketten usw. wurden ihnen weggenommen. Das Einzige, woran man die Menschen unterschied, waren auf den Arm tätowierte Häftlingsnummern und die Wimpel auf den gestreiften Kleidungen. So gab es verschiedene Wimpel für Juden, Russen, politische Gegner, Homosexuelle, die sogenannten Asozialen und weitere.

Wir fanden diesen Ort schrecklich, brutal und grausam, aber wir wussten auch, dass er erhalten bleiben, gesehen und erklärt werden muss, damit so etwas nie wieder passiert.

Marieke Flatau, 9c / Antonia Gestl, 9d / Jonas Hauschild, 9a / Jasmin Ibrahim, 9b / Rayan El-Haj Moussa, 9c / Moritz Roch, 9a /Josefine Slaby, 9d

 

 

Jugend debattiert - Leibniz beim Landeswettbewerb

Klassen- und Schulwettbewerb in Präsenz, der Regionalwettbewerb dann online und nun haben wir am Landeswettbewerb "Jugend debattiert" in Kiel wieder vor Ort gemeinsam mit allen anderern Vertretern aus Schleswig-Holstein in Präsenz teilgenommen.

Auch wenn das Online-Format hervorragend geklappt hat und wir gut damit umgehen konnten, ist es jedes Mal eine Ehre und ein Erlebnis, die Räumlichkeiten im Landeshaus so selbstverständlich dafür nutzen zu dürfen, insbesondere den Plenarsaal, die Herzkammer der schleswig-holsteinischen Demokratie.

Genauso beeindruckend ist es, wie selbstverständlich, reibungslos und effizient die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus allen Ecken Schleswig-Holsteins zusammenkommen und sich ganz sachorientiert auf das kriteriengeleitete Debattieren und Jurieren konzentrieren. In der von uns besetzten Altersgruppe I haben wir uns in dieser Runde mit der Wochenarbeitszeit von Schülerinnen und Schülern, Munitionssprengungen in der Ostsee im Hinblick auf die Schweinswalpopulation und dem Alkohlverbot für Jugendliche unter 18 Jahren befasst. Bei den Großen in der der Altersklasse II ging es um das Filmen von Polizisten im Einsatz, den Bau eines LNG-Terminals in Brunsbüttel und den schulischen Beitrag zu einem akzeptierenden Blick auf den eigenen Körper.
Auch wenn der Tag wie immer sehr lang war, sind wir hochmotiviert und uns sicher, dass Jugend debattiert bei uns am Leibniz weitergeht.

Marieke und Rayan, Schülerinnen der 9c und Frau D. Borchardt, Koordinatorin Jugend debattiert.

Voller Erfolg bei der Mathe-Olympiade

Für die diesjährige Landesrunde der Mathe-Olympiade qualifizierten sich sechs Schülerinnen und Schüler unserer Schule  – so viele wie noch nie in der Vergangenheit.

Wegen der Corona-Pandemie wurden die Klausuren am Leibniz geschrieben, statt wie üblich mit allen anderen Teilnehmern zusammen an der Universität Flensburg. Hierbei erreichten insbesondere vier Schülerinnen und Schüler herausragende Plätze: Joon Altmann (10. Jahrgang) und Pai Doose (12. Jahrgang) bekamen für ihre Leistung eine Anerkennung und Celina Marquardt (12. Jahrgang) erreichte einen 3. Preis. Sensationell war Antonio Kosminski: In der Klassenstufe 6 erhielt er einen 1. Preis!!! Das ganze Leibniz-Gymnasium gratuliert!

Frau B. Gudat, und Herr M. Rehbein, Fachschaft Mathematik

St. Patrick's Day am Leibniz

Am 18.03.22 durften die Schülerinnen und Schüler der Klassen 7b und 7c mit Frau Pedraza im Englischunterricht den St. Patrick’s Day feiern. Der irische Feiertag wird jedes Jahr am 17.03. in vielen Orten der Welt mit grünen Klamotten und guter Stimmung gefeiert.

Zuerst haben wir das berühmte Lied ‚Molly Malone‘ gelernt und gesungen und danach haben wir ein Quiz über Irland gespielt. Hier haben die Schülerinnen und Schüler ihre Kentnisse diesem Land, unser aktuelles Thema im Englischunterricht, geübt und geprüft. Das Team, das gewonnen hat, schaffte es bis zum Ende des Regenbogens und bekam ein ‚pot of gold‘, wie die irische Legende sagt. Die Gewinner durften natürlich ihren Preis mit ihren Mitschülern teilen.

Frau M. Pedraza

Römische Soldaten im Leibniz-Gymnasium!

Am Dienstag, dem 22.2.2022 wurden wir von zwei „Römern“ der Legio XXI. Rapax besucht. Ronald Crocoll und Martin Löchel haben sich als Gaius Valerius Procillus und Lucius Arius Magnus vorgestellt. Einer der beiden war als Offizier verkleidet, er trug einen großen Federhelm und einen Stock, mit dem er auf seine Soldaten zuweilen geprügelt hat.

Der andere war noch nicht fertig gekleidet, er stand noch im Leinenhemd und hat erst eine Unterhose angelegt, die aussah wie eine Windel, danach mit Hilfe des Offiziers Rüstung, Helm und Armschützer. Wolle war damals übrigens wertvoller als Leder (ein Abfallprodukt der Schlachthöfe). Die Soldaten trugen Nagelschuhe; da sich Nägel abnutzten oder verloren gingen, erhielten sie auch ein „Nagelgeld“.

Die beiden Römer haben uns die ganze Ausrüstung eines römischen Soldaten gezeigt, wie sich ein römischer Soldat kleidet usw., z.B. haben sie erzählt, dass es viele verschiedene Rüstungen gab (Kettenhemd, Segmentrüstung usw.) und dass jeder Legionär anders aussah. Der Offizier hat viele Gegenstände auch mit dem lateinischen Namen genannt.

Die Römer haben von anderen Kulturen oft Ausrüstungsgegenstände kopiert und verbessert. Neben verschiedenen Schwertern gab es auch ein Pilum zu sehen, eine Art Lanze. Mit Pilensalven sprengten die römischen Soldaten feindliche Reihen. Da die Spitze im Schild stecken blieb, wurde der Schild für den Gegner zur Last, so dass er ihn ablegen musste.

Außerdem haben die beiden uns etwas über die Geschichte und den Alltag der Soldaten erzählt, z.B., dass sie nur sehr selten gekämpft, sondern viel trainiert und gebaut haben. Manche Soldaten waren 20 bis 25 Jahre im Dienst, ohne einen Kampf gesehen zu haben!

Die beiden Legionäre haben viele verschiedene Alltagsgegenstände mitgebracht und gezeigt, darunter Wachstafeln und Rechenschieber. Am Ende durften wir nach vorne kommen, uns die Dinge genauer anschauen, sie anfassen, ausprobieren und Teile einer römischen Rüstung anziehen. Der Vortrag war interessant und gleichzeitig spannend, man konnte viel Neues lernen.
Zwischendurch konnten wir immer wieder Fragen stellen, wenn wir welche hatten. Es hat allen gefallen.

Mac Beth, Maik Joseph, Frida Koch, Valentina Lengle, Antonia Loresch, Maja Naboka, Frederik Nissen, Fiona Rohde, David Romenko, Ida Rosin, Jakob Starke, Ida Vandrey, Enis Yurtcu, Alexandra Witt, Lotta Wurz, Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen

Das Fach Philosophie

Als zukünftige Fünftklässlerinnen und Fünftklässler steht ihr bald vor der Entscheidung, ob ihr Religion oder Philosophie wählt. Einige Schülerinnen und Schüler erzählen euch, warum sie sich für das Fach Philosophie entschieden haben.

"Ich bin Katharina aus der 6c und habe seit fast 2 Jahren Philosophieunterricht. Vor einiger Zeit stand ich vor der gleichen Entscheidung, wie ihr jetzt. Ich musste mich zwischen Religion und Philosophie entscheiden. Wie ihr vielleicht schon ahnen könnt, habe ich mich für Philosophie entschieden, was für mich die richtige Entscheidung war. Nun möchte ich euch dazu ermutigen das auch zu tun, denn: - man diskutiert viel über den Menschen, sein Verhalten und die Gründe dafür - jeder kann seine Ideen äußern und es gibt kein richtig und falsch, man kann einfach das sagen, was man denkt - wir können ewig über ein Thema diskutieren, jeder hat ein anderes Bild davon und jedes hat seine Berechtigung. Durch Philosophie kann man die Welt besser und einfacher verstehen. In Philosophie wird viel mündlich gemacht, viel diskutiert und man lernt fürs Leben! Philosophie zeigt nochmal psychisch, wer wir eigentlich sind und hinter diesem Wort verbirgt sich eigentlich alles! Mit Philosophie könnt ihr nichts falsch machen und viel lernen. Ich möchte Religion hier nicht schlecht machen, sondern euch ermutigen, auch mal etwas Neues zu probieren. Ich kann Philosophie nur weiterempfehlen, aber ihr müsst das tun, was ihr für richtig haltet."                                                                  

Katharina S., Schülerin der 6c

"Ich habe das Fach gewählt, weil mich die Philosophie und die vielen Fragen sehr interessieren.

Wir stellen hier viele Fragen und besprechen und diskutieren sie, um auf eine logische Antwort zu kommen. Bei manchen Fragen allerdings gibt es keine richtige und auch keine falsche Antwort. Wir hinterfragen Raum und Zeit und vieles mehr. Das Fach ist sehr interessant und macht viel Spaß mit den vielen Fragen. Wir hinterfragen hier fast alles."

Antonio K., Schüler der 6c

Einige Aussagen weiterer Schülerinnen und Schüler:

"Ich habe Spaß an Philosophie."

"Wir haben sehr nette Philosophielehrer."                             

"Wir besprechen Dinge mit allen, so dass man es gut verstehen kann."

"Ich habe Philosophie gewählt, weil wir viel lesen und es sehr spannend ist."

"Ich habe Philosophie gewählt, weil ich nicht gläubig bin."

"Wir diskutieren viel und beschäftigen und mit vielen verschiedenen Themen."

"Philosophie ist anders als die anderen Fächer."

"Ich habe Philosophie gewählt, weil ich tiefgründige Fragen und Rätsel liebe."

"Ich habe Philosophie gewählt, weil man miteinander diskutieren kann."

Essen wie die Römer - eine Lateinstunde mal anders

Tatsächlich wird im Lateinunterricht nicht nur übersetzt. Die Klasse 8a hat zusammen mit Frau Jaecks in Latein ein typisch römisches Frühstück zubereitet und genossen.

Auf der Speisekarte standen: getrocknete Früchte wie Datteln, Aprikosen, Feigen, Rosinen, Äpfel sowie verschiedene Nüsse, außerdem Fladenbrot und Schafskäse. Wie waschechte Römer „lagen“ wir zu Tisch und verzehrten gemütlich die Leckereien. Manche waren sogar mit der traditionellen Toga bekleidet und tranken den Traubensaft aus einem echten „poculum“, wie man auf dem Bild sehen kann.

Wer jetzt Appetit bekommen hat und auch mal so ein köstliches Frühstück miterleben möchte, sollte als zweite Fremdsprache Latein wählen!

Lara, Mia, Greta, Schülerinnen der 8a

  • „Ich würde es anderen Schülern und Schülerinnen empfehlen, da das Leibniz der perfekte Ort ist, um gemeinsam viele schöne Augenblicke zu erleben."

    (Ole, Q1)
  • „Die kurzen Tage ohne Nachmittagsunterricht finde ich super."

    (Stefan, Kl. 9)
  • „Das Leibniz ist sehr hilfreich und auch die beste Schule der Welt."

    (Peer, Kl. 6)
  • „Ein bisschen Keks steckt in jedem von uns."

    (Joon, Kl. 9)
  • „Ich finde besonders schön, dass die Pausenhalle so gemütlich ist."

    (Ida, Kl.6)
  • „Für mich bedeutet ‚Wir sind Leibniz‘, dass niemand ausgeschlossen wird."

    (Pia, Q1)
  • „Unsere guten Lehrer sind immer darauf aus, aus uns selbstständige Erwachsene zu machen."

    (Svea, Q1)
  • „Ich mag besonders gerne die Fachräume."

    (Jakob, Kl.6)
  • „Das Bistro ist genial."

    (Herr M. Rehbein, Lehrer)
  • „Es ist nicht zu leicht und nicht zu schwer."

    (Filip, Kl.6)
  • „Jeder Schüler wird so gut gefördert wie möglich und wir haben viele Möglichkeiten, uns zu entfalten."

    (Linda, Kl.9)
  • „Ich schätze die gemeinschaftlichen Aktionen, die einem ans Herz gewachsen sind: Skifahrt, Adventsbasar, Sponsorenlauf."

    (Laurin, Q1)
  • „Diese Schule ist gewachsen, sie ist wie ein Dorf für mich."

    (Herr M. Kunau, Lehrer)