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Bundesfinaltage "Jugend debattiert" 2024

Vom 06.06. bis zum 08.06.2024 debattierten in Berlin bei den Bundesfinaltagen von "Jugend debattiert" die 32 Besten pro Altersgruppe um den Titel „bester Debattant“ beziehungsweise „beste Debattantin“ Deutschlands. Ich durfte hierbei Schleswig-Holstein in der Altersgruppe 1 vertreten.


Begonnen haben die Bundesfinaltage am Donnerstagabend damit, dass wir, also insgesamt 64 Landessiegerinnen und Landessieger, uns wiedergesehen haben. Kennengelernt hatte ich die anderen nämlich schon zwei Wochen zuvor auf dem Landessiegerseminar auf Burg Rothenfels in Bayern. Nach einem gemeinsamen Abendessen und einer Begrüßung folgte die Bekanntgabe unserer Positionen für die Debatten am nächsten Tag. Die Themen erfährt man bei Jugend debattiert immer schon zehn Tage vor dem Wettbewerb. Ob man für Pro oder für Contra argumentieren muss, weiß man aber erst kurz vor den Debatten. Nachdem wir diese Info bekommen hatten, startete jeder mit seiner individuellen Vorbereitung gemeinsam mit seinem Teampartner.

In der ersten Debatte am Freitagmorgen musste ich zum Thema "Sollen soziale Medien für Jugendliche unter 16 Jahren verboten werden?" die Pro-Position vertreten, und auch wenn ich nicht ganz zufrieden war, lief die Debatte ziemlich gut und hat vor allem Spaß gemacht, was mir persönlich beim Debattieren immer am wichtigsten ist.

Die zweite Debatte fand nach dem Mittagessen zur Streitfrage "Soll in Deutschland eine Tierwohlabgabe erhoben werden?" statt. Wir alle waren vor allem aufgrund der Komplexität dieses Themas vor dieser Debatte deutlich nervöser als vor der ersten. Trotz der zu merkenden größeren Schwierigkeiten hatten wir Freude an der Debatte, waren aber auch alle froh, als sie geschafft war.

Nach langem Warten wurden abends dann endlich die besten vier Debattanten bekanntgegeben, also diejenigen, die sich für das Finale am Samstag qualifiziert haben. Dass ich nicht dabei war, kam für mich nicht überraschend, weil die Konkurrenz wirklich extrem stark war und ich auch nicht unbedingt meine besten Debatten an dem Tag gemacht hatte. Trotzdem war bei der Siegerehrung eine unglaublich tolle Stimmung, weil sich bei "Jugend debattiert" immer jeder für jeden freut und es für alle mehr als genug Applaus gibt.

Nachdem ich den Freitagabend mit vielen der anderen Debattanten in Berlin verbracht hatte, ging es für uns am Samstagmorgen mit viel zu wenig Schlaf zu den Finaldebatten ins Kino Colosseum Berlin. Beide Finaldebatten wurden auf einem unglaublich hohen Niveau geführt und uns Zuschauern fiel es genauso wie der Jury sehr schwer, Platzierungen festzulegen. Zwischen und nach den Debatten gab es noch mehr Programm, wie Gesprächsrunden mit ehemaligen Teilnehmern und Teilnehmerinnen sowie eine Band.

Die Bundesfinaltage waren für mich persönlich das Highlight vieler unfassbar schöner Erlebnisse im letzten halben Jahr. Denn "Jugend debattiert" ist viel mehr als einfach nur diskutieren. Es ist das Eintauchen in völlig neue Themen, der Perspektivwechsel, wenn man auch mal gegen seine persönliche Meinung debattieren muss, es ist die Aufregung in der Debatte, weil man nie ganz genau weiß, welche Argumente der Gegner einbringen wird und man immer spontan auf alles reagieren können muss. Das alles ist es, was mir an "Jugend debattiert" so viel Freude macht. Vor allem machen es aber die Menschen aus, denn schon ab der ersten Wettbewerbsrunde lernt man neue Leute kennen. Je weiter man kommt und an je mehr Wettbewerbsrunden und später auch an den Siegerseminaren man teilnimmt, desto mehr nette und inspirierende Menschen trifft man. Ich nehme aus diesem Wettbewerbsjahr neben einigen neuen Freundschaften viele schöne Erinnerungen mit und kann die Teilnahme am Wettbewerb absolut empfehlen!

Smilla Egtved (10b)

„Ich steh auf! –Demokratie“

Unter diesem Motto gestalteten die Schülerinnen und Schüler des Leibniz-Gymnasiums die Tage zuvor Plakate, welche ein Wort aus dem Grundgesetz oder dem oben angegebenen Satz enthielten.

Am 06. Juni 2024 in der ersten Stunde haben sich die Klassen, mit der jeweiligen Lehrkraft, mit verschiedenen Aspekten unserer Demokratie auseinandergesetzt.

Die 5. und 6. Klassen wurden erst einmal an das Oberthema herangeführt, was überhaupt ein Staat bzw. ein demokratischer Staat ist. Ab der 7. Klasse wurde dann das aktuelle Thema „Europawahlen“ aufgegriffen. Ab der 10. Klasse schauten wir uns dann u. a. ein Video von Joko & Klaas an, was passieren könnte, wenn es die EU nicht mehr gäbe. Zudem machten wir den Wahl-O-Mat-Test, der für einige sehr hilfreich war, denn so konnten sie sich einen Überblick verschaffen, welche Partei sie am Sonntag wählen könnten.

In der zweiten Stunde begaben sich dann alle Klassen auf verschiedenen Wegen, immer in Begleitung einer Lehrkraft, zum Rathaus in Bad Schwartau. Regelrecht sternförmig versammelten sich nicht nur Klassen unserer Schule auf dem Schwartauer Marktplatz, wo alle sofort von der Bürgermeisterin Frau Dr. Engeln begrüßt wurden.

Dann hieß es erst einmal warten, bis wirklich alle da waren und anschließend wurde sich so zusammengestellt, dass die Plakate sich ergänzten und Sinn ergaben. Herr Dr. Matlok stand gemeinsam mit Frau Dr. Engeln vor dem Rathaus, sagte ein paar Worte zur Bedeutung demokratischer Einstellung sowie demokratischer Mitgestaltung und anschließend gingen wir alle in die Hocke. Auf das Signal vom Schulleiter standen alle Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer auf und hielten ihre Schilder hoch. Mit gemeinsamem Applaus beendeten wir unser Erscheinen im Zentrum Bad Schwartaus.

Durch diese Aktion wollten wir, das Leibniz-Gymnasium, nicht nur beweisen, wie groß unser Zusammenhalt ist, sondern vor allem, wie sehr wir für freiheitliches Denken und Handeln sowie für Toleranz und Miteinander in der Gesellschaft stehen.

Anschließend sind wir wieder alle geordnet in die Schule zurückgegangen, um dann noch entstandene Fragen zu klären. Vielen Dank an die Lehrerinnen und Lehrer, die mit so viel Eifer jede einzelne beantwortet und erklärt haben.

#IchStehAuf - mehr Informationen zu dieser erfolgreichen sowie großartigen deutschlandweiten Aktion gibt es unter: https://ichstehauf.org 

Eike Becker (10b)

Leibniz-Preis … the nominees are ...

Es ist wieder soweit: Das Komitee ist zusammengetreten und wir haben eine Entscheidung getroffen. Nun steht die feierliche Verleihung an. Im Rahmen des Musikabends am 28. Juni wird das Geheimnis gelüftet.

In diesem Jahr haben uns viele Vorschläge erreicht – neun unterschiedliche Nominierte gibt es! Seid dabei, wenn der Preis von der Stiftung Kulturmark für besonderes Engagement für unsere Schulgemeinschaft am Leibniz übergeben wird.

Wir sorgen auch für euer leibliches Wohl: Getränke und kleine Snacks könnt ihr vor dem Bistro erwerben. Bitte denkt an ausreichend Kleingeld. Wir freuen uns auf euch.

Annika Brunner und Ulrike Wasmuth (vom Vorstand der Stiftung Kulturmark)

JtfO Tennis: Viertelfinalsieg der Jungen AK IV (unter 14 Jahre)

Bei bestem Wetter hatten wir, die Jungenmannschaft des Leibniz-Tennis-Teams, am Freitag, den 07.06.2024 unser erstes Auswärtsspiel gegen das Marion-Dönhoff-Gymnasium in Mölln.

Begleitet wurden wir von Jona Eckert und Tanja Bosum. Wir wurden in Mölln sehr nett empfangen.

Jan und Florian gewannen ihre Einzel mit 6:2 und 6:2 (Jan) sowie 6:1 und 3:1 (Florian), wobei Florians Gegner im zweiten Satz leider verletzungsbedingt aufgeben musste. Im anschließenden Doppel spielten Malte und Lucas. Der erste Satz war spannend und ging mit 7:5 an Malte und Lucas. Den zweiten Satz gewannen sie dann souverän mit 6:0. Durch den Gesamtsieg konnten wir uns für das Landes-Halbfinale qualifizieren, dieses findet als Heimspiel gegen das Gymnasium Kaltenkirchen statt.

Florian Kuhle und Malte Beyer (7a), Jan Bosum (6a), Lucas Brandt und Tim Tribunski (6c)

Kiwanis Schulförderpreis von der Fachschaft DS entgegengenommen

Heute, am 12.06., fand die große Preisverleihung des Kiwanis-Schulförderpreises im Forum des GaMs statt.

Dorthin hat mich eine Delegation aus sieben Sechstklässlerinnen und Sechstklässlern sowie Justus Stammer aus der Q1 begleitet.

Wir waren alle ein wenig aufgeregt, da es unsere erste Preisverleihung dieser Art war. Ob den Zuschauenden, den Delegationen der anderen Schulen und dem Kiwanis-Vorstand unsere einstudierte Szene und Justus' Präsentation gefallen würde?
Als wir an der Reihe waren, erklärte Justus die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten der gewünschten Stellwände, für die wir die Spende einsetzen wollen. Man stelle sich vor, so Justus, auf der einen Seite der Stellwand "Deutschland", auf der anderen Seite "Italien" ... draußen ergoss sich derweil ein heftiger Schauer, natürlich träumt man dann vom sonnigen Italien. 😉

Dann führten unsere mutigen Sechstklässler und Sechstklässlerinnen ihre Szene über die aneindergrenzenden Jungen-und Mädchenzimmer auf. Es wurde viel gelacht im Publikum und so manchem kamen die dargestellten Konflikte bekannt vor.

So erhielt das Leibniz, genauer die Fachschaft Darstellendes Spiel, eine Fördersumme von 900 Euro überreicht für den pädagogischen Ansatz "Erweitern oder Vertiefen persönlicher Interessen - Begabungsförderung im sozialen Verbund".

Unser großes Dankeschön gilt Kiwanis Bad Schwartau!

Levke Stenman (Fachschaftvorsitzende Darstellendes Spiel)

75-jähriges Jubiläum der Schüler-Ruder-Riege (SRR) des LG

Am 25.03.2024 wurde die Schüler-Ruder-Riege (SRR) des Leibniz-Gymnasiums 75 Jahre alt.

Wegen der anstehenden Abiturprüfungen wurden die Feierlichkeiten auf den 24. und 25. Mai verlegt.

Den Auftakt machte eine Ruder-Challenge der Klassenstufen 5-11 am Freitagvormittag, bei der die im Herbst 2023 von der SRR neu angeschafften sechs Ruderergometer zum Einsatz kamen. Von der Sportlehrerin Katrin Kleinschmidt und den Mitgliedern der SRR organisiert, war die Challenge ein voller Erfolg. Die Mitschüler und Mitschülerinnen feuerten ihre Challenge-Teilnehmenden frenetisch an – insbesondere die Anfeuerungsrufe der Klassenstufen 5 und 6 hörte man im ganzen Schulgebäude. Auch einige Lehrkräfte sowie der Schulleiter Dr. Matlok ließen es sich zur Begeisterung der Schüler und Schülerinnen nicht nehmen, ein Rennen zu absolvieren.

Am Samstagvormittag wurden die Feierlichkeiten am Bootshaus der SRR (Zur Teerhofinsel 5e) fortgesetzt. Schulleiter Dr. Johannes Matlok begrüßte Herrn Carsten Dyck als Vertreter der Stadt Bad Schwartau, Frau Jutta Voigt vom Kreissportverband Ostholstein e.V., Andreas Gurth von der Friedrich Bluhme und Else Jebsen-Stiftung, die ehemaligen Schulleiter des Leibniz-Gymnasiums, Herrn Dr. Hubert Stellmacher und Hans-Joachim Werner, Herrn Frank Hansen vom Förderverein des Gymnasiums am Mühlenberg sowie die weiteren ca. 65 Gäste bestehend aus aktuellen sowie ehemaligen SRR-Mitgliedern, Förderern der SRR, Lehrern und Eltern. Es folgte ein Rückblick des Ehemaligen Hans-Joachim Heinemann, der die Hochzeit der SRR mit dem Sieg des Gig-Doppelvierers m. Stm. und des Gig-Achters m. Stm. bei den Bundesvergleichswettkämpfen der Deutschen Schülermeisterschaften 1963 lebendig schilderte und mit seinen nun 80 Jahren auf in Summe 55.000 geruderte Kilometer in 23 europäischen Ländern zurückblicken kann.

Dr. Matlok nutze die Gelegenheit, um Uwe Knaup (SRR-Vorsitz 1962-1963), einem weiteren Ehemaligen des erfolgreichen Achters und Doppelvierers sowie seit vielen Jahren 2. Vorsitzender des Fördervereins des Leibniz-Gymnasiums, der sich neben seiner aktiven Ruderei durch die unermüdliche Einwerbung von Spendengeldern für den Bootsbestand und die Beratung der SRR in allen Belangen verdient macht, seinen Dank auszusprechen.

Jan Knaup (Vorsitzender SRR 1994-1995) hob in seinem Kurzbeitrag die Bedeutung, welche die eigenständige Organisation und Betreuung der SRR durch die Schüler und Schülerinnen selbst neben allem fachlichen Schulwissen, für die Entwicklung der jungen Leute hat, hervor. Gilt es doch neben der Organisation der Ruderausbildung und des Trainings, auch das Bootshaus nebst Steg und Gelände sowie einen wertvollen Bootsbestand in Eigenregie in Schuss zu halten.

Jakob Kalläne (SRR-Vorsitz 2021-2023) rundete mit einem Rückblick auf die während der Pandemie zu meisternden Schwierigkeiten sowie aktuelle Aktivitäten der SRR (Wanderfahrten, Wintertraining auf den neuen Ruderergometern, Ausbildungs- und Trainingsmöglichkeiten), die Reden ehemaliger und aktueller SRR-Mitglieder ab. Frau Jutta Voigt, vom Kreissportverband OH, überreichte Ida Rosin (akt. Vorsitzende SRR) eine Urkunde vom Landessportverband SH e.V. nebst Plakette sowie eine Urkunde vom Kreissportverband OH anlässlich des 75-jährigen Bestehens, bevor Jakob Kalläne wieder zum eigentlichen Höhepunkt der Feierlichkeiten, der Taufe dreier neuer Boote, überleitete.

Die neuen Boote, zwei Renn-/Ausbildungseiner und ein Renn-/Ausbildungszweier, wurden von Ida Rosin (akt. Vorsitzende SRR, JG 2008), Jonas Hauschild (Kassenwart SRR, Jg 2006) und Jakob Starke (Hauswart SRR, Jg 2009) auf die Namen Ilmenau, Stepenitz und Trave Racer getauft, sogleich auf dem toten Arm der Trave eingeweiht und von etlichen Ruderern aller Generationen begeistert ausprobiert. Währenddessen ließen es sich die übrigen Gäste bei einem leckeren Büffet, gegrillten Würstchen und Getränken gut gehen. So manche Anekdote wurde erzählt, alte Fotoalben hervorgeholt und bis in den Nachmittag hinein die generationenübergreifende Freude am Rudersport geteilt.

Jakob Kalläne erhielt für die meisten geleisteten Ruderkilometer der vergangenen Saison bereits zum 2. Mal den SRR internen Wanderpreis, welcher ihm vom Ehemaligen und Mitglied des erfolgreichen Ruderachter 1963, Rainer Hofmeister, überreicht wurde. Von dem Deutschen Schülermeister im Ruderachter 1963 war es fünf Mitgliedern möglich, zur Jubiläumsfeier zu kommen: Hans-Joachim Heinemann, Rainer Hofmeister, Ulrich Kleinstoll, Gerd Crames und Uwe Knaup. Besonders hervorzuheben ist auch die Teilnahme von Klaus Krumpeter, der sich 1951 in der SRR freigerudert hat und mit fitten 87 Jahren der älteste Teilnehmer der Jubiläumsfeier war.

Der SRR bleibt zu wünschen, dass durch das fortwährende Engagement der Schüler und Schülerinnen in 25 Jahren auch noch ihr 100-jähriges Jubiläum gefeiert werden und der Rudersport – wie von Dr. Matlok angedeutet - am Leibniz-Gymnasium in Zukunft im Sportunterricht wieder eine Rolle spielen kann. Die letzte Sportprüfung im Rudern wurde 2017 abgenommen, da es leider keine Selbstverständlichkeit mehr ist, dass Sportlehrkräfte auch eine Ruderausbildung besitzen und die formalen Auflagen für den Unterricht herausfordernd sind.

Marianne Gutezeit (1. Vorsitzende vom Verein der Freunde des Leibniz-Gymnasiums)

Juniorwahl zur Europawahl 2024

Für viele war es die erste Begegnung mit Stimmzetteln, Wahlkabine und Wahlurne, als die Schülerinnen und Schüler ab der neunten Klasse im WiPo-Unterricht bei Herrn Peil an der Juniorwahl teilgenommen haben.

Nach der Vorbereitung im Unterricht wurde der Wahlakt zum Europäischen Parlament realitätsnah simuliert.

Das handlungsorientierte Projekt zur politischen Bildung wird am Leibniz-Gymnasium seit über einem Jahrzehnt anlässlich jeder Landtags-, Bundestags- und Europawahl durchgeführt. Die Wahlbeteiligung lag bei 100% unter den in den Klassen und Kursen anwesenden Schülerinnen und Schülern.

Die WiPo-Fachschaft bedankt sich für die rege Teilnahme und wünscht sich, dass die Schülerinnen und Schüler auch an "echten" Wahlen im Sinne der politischen Teilhabe aktiv werden mögen.

Die Ergebnisse am Leibniz-Gymnasium:

FDP: 18,95%

GRÜNE: 18,95%

CDU: 17,89%

SPD: 16,84%

LINKE: 8,42%

VOLT: 6,32%

DIE PARTEI: 3,16%

AfD: 2,11%

FREIE WÄHLER: 2,11%

Sonstige: 5,26%

Die WiPo-Fachschaft

 

Herzliche Einladung zur Aufführung von PfS und DSP Q1

Mit welcher Migrationsgeschichte ist meine Familie eigentlich in Schleswig-Holstein gelandet? Wer entscheidet, wer wo hingeschickt wird und sich sein Leben aufbauen darf?

Wie steht die Gesellschaft zur Migration?

Fragen, die uns auf unserem Weg des dokumentarischen Theaters begleitet haben und jetzt am 11.6.24 um 19:00 Uhr zu einer gemeinsamen Präsentation des Profilseminars Q1 mit dem DSP Kurs Q1 unter Frau Frädrich führen. Unsere Erfahrungen aus den 2020er Jahren werden angereichert mit Szenen aus dem Stück „Die Schutzflehenden“ von Aischylos - eine 2500 Jahre alte griechische Tragödie, die davon zeugt, dass Migration eines der großen Menschheitsthemen ist.

Katharina Frädrich (DSP-Kurslehrerin)

Auf der Suche

Migration

Ein Thema, das uns alle angeht.

Schülerinnen und Schüler des DSP-Kurses gestalten Szenen zum Thema Migration.

JtfO Tennis: Mädchen AK III ziehen ins Landes-Halbfinale ein

Tennis ist bekanntlich nichts für schwache Nerven. Dieser Erkenntnis wurde die Viertelfinal-Partie vom 04. Juni unserer Mädchen der Altersklasse 3 (unter 16 Jahre) voll gerecht.

Marissa und Madita verloren ihre Einzel denkbar knapp im Champions-Tiebreak. Somit mussten wir die beiden anschließenden Doppel klarer gewinnen als die Gegner zuvor die Einzel, um die gesamte Partie noch für uns zu entscheiden.

Marissa und Lia haben erneut ein souveränes Doppel gespielt und mit einer schlauen taktischen Ausrichtung mit 6:4 6:2 gewonnen. Lia hat trotz einer noch überschaubaren Erfahrung sehr viele schöne Volleypunkte erzielt.

Im zweiten Doppel gab es viel Interaktion. Mila ist unsere Motivationskünstlerin und hatte außerdem die Idee mit den höheren Topspin-Bällen. Jule fand nach einer längeren Verletzung den Faden wieder, vor allem am Netz mit gewinnbringenden Volleys. Sie gewannen am Ende 7:5 6:4. So standen wir aufgrund der besseren Satzbilanz als Sieger fest und durften auf der Anlage des Schwartauer TV jubeln.

Im Landes-Halbfinale werden wir gegen das Marion-Dönhoff-Gymnasium Mölln antreten.

Levke Stenman (JtfO Tennis Mädchen)

Soziale Arbeit in der Kleiderkammer

Am vorletzten Montag hieß es für uns als Geographie-Profilseminarkurs der Q1b nach der 6. Stunde, nicht weiter in der Schule zu lernen, sondern aktiv helfen zu gehen.

Wir beschäftigen uns im zweiten Halbjahr im Unterricht mit dem Thema Soziale Arbeit mit dem Schwerpunkt Migration und haben den Kontakt zur Lübecker Flüchtlingshilfe aufgenommen.

Vier Wochen später stand der Termin. Nach einer kurzen Zusammenfassung der Geschichte der Kleiderkammer und Einweisung in die Arbeit, hat sich unser Kurs in zwei Teams aufgeteilt. Die einen haben geholfen, Zelte zum Schutz der Kleidung gegen Staub aufzustellen und die anderen haben fleißig Kleidung sortiert. Hosen und Oberteile wurden geprüft, zusammengelegt und nach Größen geordnet. Schnell füllten sich die Kartons und wir waren alle in guter Stimmung.

Die Lübecker Flüchtlingshilfe hilft nicht nur vor Ort in Lübeck Geflüchteten und Bedürftigen, sondern transportiert auch Hilfsgüter und Kleidung in die Ukraine, wo diese noch immer dringend gebraucht werden. Es war auch nicht das erste Mal, dass das Leibniz-Gymnasium die Flüchtlingshilfe unterstützt hat. Schon zu Beginn des Krieges in der Ukraine 2022 hatte unsere Schule mit einem Spendenlauf eine höhere Summe für die Flüchtlingshilfe gesammelt.

Während unserer Arbeit am Montag wurde uns erzählt, dass dieses Geld für Stromgeneratoren und verschiedene Materialien für Krankenhäuser genutzt wurde. Noch heute helfen diese Stromgeneratoren in der Ukraine Dörfern, die monatelang keinen Strom hatten, wieder an ein Stromnetz angeschlossen zu werden.

Uns allen hat die Arbeit in der Flüchtlingshilfe viel Spaß gemacht und jeder hat tatkräftig mitgeholfen. Zu sehen, wie all dies vonstattengeht, war eine tolle Erfahrung. Zurzeit ist durch den Umzug aus Schuppen F von der Wallhalbinsel in die LHG-Halle die Kleiderkammer noch nicht wieder geöffnet. Es ist sehr viel Arbeit und wird von Ehrenämtlern wie Stefan Schenk und Sabine Weiß, die uns an dem Nachmittag empfangen hatten, geleistet.

Es war eine gelungene Veranstaltung, um unsere gelernten Inhalte aus dem Unterricht auch einmal im Praktischen anzuwenden und selber aktiv zu sein. Wir dürfen wieder kommen, warum nicht?

 

Vincent Birth und Kaya Strüben (Q1b), Hedi von der Heyde (Profilseminarleiterin)

Mottowoche 2024 am Leibniz

Alle schriftlichen Abiturprüfungen geschafft - fehlen nur noch die mündlichen. Das ist ein Grund zum Feiern!

In der Woche vom 13.05.bis zum 17.05.2024 kam fast die ganze Q2 jeden Tag verkleidet in die Schule und machte Party!

Das Coole daran, es gab jeden Tag ein anderes Thema:

Am Montag war das Thema Kindheitshelden, Filme und Serien. (Einige kamen als Super Mario, andere als Rapunzel, SpongeBob uvm.)

Am Dienstag hatten alle ihren Schlafanzug an und sahen sehr müde aus. :)

Am Mittwoch gab es ein besonderes Thema: nämlich Zeitreise! Eine Reise 20, 40 oder vielleicht auch 100 Jahre zurück (80s80s-Girls, Götter, Großeltern, Babys).

Am Donnerstag kamen nicht nur 1 oder 2, sondern gleich 3 und mehr Abiturientinnen und Abiturienten in aufeinander abgestimmten Kostümen in die Schule. Denn zusammen macht doch alles mehr Spaß! (Zahnfee und Zahnarzt, Schneewittchen und die 7 Zwerge, Schlümpfe u.s.w.)

Am Freitag war das Thema Ballermann/Après Ski. Die Pausenhalle war knall bunt und leuchtete nur so.

In den Pausen unterhielt die Q2 alle in der Pausenhalle. Manchmal gab es eine Modenschau, Spiele oder ein Quiz. Alles hat sehr viel Spaß gemacht und war lustig …

Für manche war dies die erste Mottowoche, aber für manche auch die letzte.

Schade, dass es so schnell vorbeiging. :)  

 

Nike Leona Sacksen (5d)

Am besten lernen wir durch Begegnung, ...

... erst recht, wenn es um andere Religionen und Traditionen geht.

Und aus diesem Grund waren wir auch 2024 wieder zu Besuch in der Lübecker Synagoge.

Wir sind dankbar, dass Leonid Kogan aus der Lübecker jüdischen Gemeinde uns, dem Relikurs in 5, geduldig alle Fragen zur Synagoge beantwortet hat. Wir haben erfahren, welche Bedeutungen die verschiedenen religiösen Gegenstände in der Synagoge haben, wie ein Gottesdienst gestaltet wird und vieles darüber, was das jüdische Leben ausmacht. Zur Geschichte der Lübecker Synagoge gehören auch viele Versuche, diese zu zerstören. Auch hiervon zu erfahren, fanden wir wichtig und lehrreich.

Katharina Frädrich (für die Fachschaft Religion)

We hereby declare the 27th MUNOL ...

... - conference as officially opened. We hereby declare the 27th MUNOL - conference as officially closed. So wenige Tage liegen zwischen diesen beiden für uns emotionalen Momenten und doch auch eine ganze Welt.

Eine Welt, in der Diplomatie wirklich etwas bewirkt, eine Zweistaatenlösung für Israel und Palästina möglich scheint, Länder sich darauf einigen können, Zusammenhänge zwischen Klimawandel und Migrationsbewegungen wahrzunehmen und gemeinsam anzugehen. Länder aus dem globalen Süden mahnen das Verursacherprinzip an, um jede Formulierung wird am Rednerpult gestritten.

16 Schülerinnen und Schüler des Leibniz-Gymnasiums hatten das große Glück, als Chairs und Delegates vom 27.5. bis zum 31.5.2024 an der TMS bei der diesjährigen Konferenz des Model United Nations teilzunehmen. Wir vertraten die Länder Indien, Ecuador und die Malediven in zahlreichen Debatten zum Konferenzthema: „Migration Society- borders of the Future."

Während tagsüber debattiert wurde, dienten die Abende dazu, neue internationale Freundschaften zu knüpfen, denn die einzigartige Chance, Menschen aus 25 Schulen aus 12 verschiedenen Ländern und drei Kontinenten kennenzulernen, ist ein weiteres großes Plus an dieser wunderbaren Veranstaltung.

Sehr müde und sehr dankbar, das Herz voll mit schönen Erlebnissen werden wir versuchen, den munoliscious Spirit in die Welt zu tragen.

munoloffical (Instagramm)

 

Katharina Frädrich (für die MUN-AG)

Wie soll Europas Zukunft aussehen? - Podiumsdiskussion am Leibniz

Am 02.05.2024 fand am Leibniz-Gymnasium in der 3. und 4. Stunde eine durch die Schülervertretung organisierte Podiumsdiskussion zur kommenden Europawahl am 9. Juni 2024 statt.

Zu Gast waren: Finn-Luca Frey (Die Linke), Prof. Dr. Jan-Peter Warnke (BSW), Enrico Kreft (SPD), Eka von Kalben (B90/Die Grünen), Helmer Krane (FDP), Tom Düwel (CDU) und Gregor Voht (Freie Wähler). An der Podiumsdiskussion nahmen die Schülerinnen und Schüler ab der 9. Klasse teil.

Nach einem Grußwort von unserem Schulleiter, Herrn Dr. Matlok, startete in der Folge die Diskussion, welche jeweils wechselnd angeleitet wurde durch unsere Moderatoren Julian Marquardt (Q2e), Moritz Romanko (Q2c) und Hendrik Heinemeier (Q2b).

Themen waren dabei die Umwelt-, Verkehrs- und Klimapolitik, die strukturelle Entwicklung der EU, die Wirtschaft in Europa, die Sicherung der europäischen Außengrenzen und der Ukraine-Krieg. In die Debatte wurden auch regelmäßig die Fragen der Schülerschaft eingebunden.

Zum Ende der Debatte folgte durch die Politiker bzw. durch die Politikerin ein genereller Wahlaufruf an die Heranwachsenden; zum ersten Mal sind nämlich auch Jugendliche ab 16 Jahren wahlberechtigt.

Neben den Moderatoren waren in die Planung sowie in die Durchführung der Podiumsdiskussion die Schülerinnen Marieke Flatau (Q1c), Runa Haufe (8c) sowie der Schüler Raven Schult (Q2b) eingebunden. Ein besonderer Dank gilt außerdem Frau Frädrich für ihre Unterstützung.

Raven Schult (Q2b)

  • „Die 'Badewanne' und das Bistro sind tolle Orte, an denen ich gerne in meinen Freistunden lerne.“

    (Nil, Q2)
  • „Alle Lehrer sind sehr nett und die Schule hat einfach positive Vibes.“

    (Hedi und Maxim, 6)
  • „Das Bistro ist ein bezauberndes Plätzchen mit einer belebten und fröhlichen Stimmung.“

    (Kathleen, Q2)
  • „Es herrscht eine ruhige Stimmung, welche einen willkommen heißt.“

    (Filip, 9)
  • „Ich finde am Leibniz die große Auswahl an AGs, die Skifahrt und andere Möglichkeiten, sich zu engagieren, sehr besonders.“

    (Frederike, Q2)
  • „Ein bisschen Keks steckt in jedem von uns."

    (Joon, 9)
  • „Am Leibniz kann man gut in der Gemeinschaft arbeiten.“

    (Hannes und Mattis, 6)
  • „Wir haben eine außerordentlich starke Schulgemeinschaft.“

    (Catalin, Q2)
  • "Das Leibniz ist der perfekte Ort zum gemeinsamen Lernen, weil die Jahrgänge nicht abgetrennt voneinander, sondern untereinander agieren."

    (Henriette, 9)
  • „Die Auswahl an AGs und außerschulischen Aktivitäten ist einzigartig.“

    (Agnè, Q2)
  • „Ich würde es anderen Schülern und Schülerinnen empfehlen, da das Leibniz der perfekte Ort ist, um gemeinsam viele schöne Augenblicke zu erleben."

    (Ole, Q1)
  • „Ich finde die Verbindung zwischen den älteren und den jüngeren Schülern sehr bemerkenswert.“

    (Dorothee, 6)
  • „Die Schule bietet ein angenehmes Umfeld zur Selbstentwicklung.“

    (Lara, Q2)
  • „Ich fühle mich am Leibniz so wohl, weil alle Lehrer versuchen, einen so gut wie möglich zu unterstützen und zu fördern.“

    (Leona, 9)
  • „Mir gefällt am Leibniz, dass die Schüler viele Möglichkeiten bekommen, den Schulalltag mitzubestimmen.“

    (Stefan, Q2)