Studienfahrtbericht Bonn - Physikprofil (Q2d)

In der Woche vom 27.09. bis zum 01.10.2021 sind wir, die Q2d, mit Herrn Dr. Canham und Frau Wasmuth nach Bonn gereist, um dort alles rund um die Stadt zu erkunden und uns nicht zuletzt auch mit physikalischen Themen zu beschäftigen.

Nachdem wir unsere Zugfahrt von über fünf Stunden mit Verspätung hinter uns gebracht hatten, haben wir den ersten Tag in Bonn mit einer Führung durch die Innenstadt verbracht, geleitet von Herrn Dr. Canham, der die Stadt noch gut aus seiner Zeit als Student in Erinnerung hatte.

Da Bonn auch als Beethoven-Stadt bekannt ist, durfte ein Besuch Beethovens Geburtshaus nicht fehlen. Wir fanden es dort jedoch relativ unspektakulär. Den ersten Abend ließen wir mit einem mexikanischen Abendessen im Restaurant ausklingen.

Leider gab es in unserer Unterkunft kein Frühstück inklusive, wir wussten uns jedoch zu helfen und haben Gruppen gebildet, die sich jeweils an einem Tag um das Frühstück kümmerten und alle versorgten - zum Glück gab es einen Gemeinschaftsraum mit Küche, den wir benutzen durften.

Den Tag darauf verbrachten wir mit einer Fahrradtour: Unser Ziel war der Drachenfels. Nach der Hinfahrt am Rhein entlang mit Leihrädern, die einen besseren Zustand hatten als erwartet, bezwangen wir zu Fuß den großen Berg und verzehrten ganz oben auf den Ruinen mit tollem Ausblick unsere wohlverdiente Verpflegung. Zurück ging es dann wieder mit den Fahrrädern entlang am Rhein.

Am späten Nachmittag hatten wir dann noch Freizeit in Bonn und wir durften uns in Gruppen unsere Location für das Abendessen selbst heraussuchen. Es war zwar ein ziemlich anstrengender Tag, aber es hat sich definitiv gelohnt.

Am nächsten Tag ging es mit dem Zug nach Köln, um dort zuerst den Kölner Dom von innen zu besichtigen, der von innen genauso faszinierend wie von außen aussieht. Im Anschluss daran waren wir in einem riesigen Kunstmuseum mit beeindruckenden Kunstwerken aus verschiedensten Stilrichtungen.

Danach ging es nochmal zurück zum Kölner Dom, um nun 533 Stufen hinaufzusteigen und den tollen Ausblick von einem der Türme aus zu genießen - leider mit teilweise eingeschränkter Sicht durch die Sicherheitsgitter.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen waren wir im Schokoladenmuseum und hatten danach noch viel Freizeit, um in Köln shoppen zu gehen, die Stadt zu erkunden und schließlich zu Abend zu essen. Das war vermutlich der beste und interessanteste Tag unserer Kursfahrt.

Den Donnerstag verbrachten wir in Bonn-Süd, wo wir in der Rheinaue Tretboot bzw. Ruderboot gefahren sind und eine Bekannte von Herrn Dr. Canham getroffen haben, die eine Foto-Rallye quer durch das Gebiet um die Rheinaue entworfen hatte.

Nachdem wir in Gruppen kreuz und quer alles abgesucht hatten, ging es weiter mit einem Physik-Workshop im Deutschen Museum Bonn. Dort haben uns zwei Physikstudenten viel Interessantes zeigen können. Am Abend erfolgte dann im größten Restaurant, was uns je zu Augen gekommen war, bei italienischem Abendessen die Auswertung der Rallye.

Bei vielen hatte sich bereits die Erschöpfung der letzten Tage gesammelt, nicht zuletzt wegen der etwas unkomfortablen Betten in unserer Unterbringung, und dazu kam noch das viele Laufen an diesem Tag. Ich jedenfalls hätte jederzeit im Stehen einschlafen können.

Abschließend besichtigten wir das Haus der Geschichte, wo es viele interessante und lebhafte politische sowie kulturelle Einblicke in das 20. Jahrhundert gab. Hier hat es allen gut gefallen und die Besichtigung hat sich definitiv gelohnt. Danach durften wir noch ein wenig Freizeit und fürs Erste die letzten Momente in Bonn genießen, bevor es dann 16:45 Uhr vom Hauptbahnhof aus wieder nach Hause ging.

Insgesamt konnte uns die Kursfahrt einen tollen Einblick in Bonn und die Umgebung verschaffen und beweisen, dass Bonn doch mehr zu bieten hat als gedacht. Das Programm war abwechslungsreich und interessant, darüber hinaus haben die viele Freizeit und das tolle Essen allen gut gefallen. Für das nächste Mal wünschen wir uns mehr Komfort bei der Unterkunft.

Vielen Dank an Frau Wasmuth für die wunderbare Begleitung und an Herrn Dr. Canham für die gute Organisation und Leitung.

Leon Heuer, Q2d 

  • „Ich würde es anderen Schülern und Schülerinnen empfehlen, da das Leibniz der perfekte Ort ist, um gemeinsam viele schöne Augenblicke zu erleben."

    (Ole, Q1)
  • „Die kurzen Tage ohne Nachmittagsunterricht finde ich super."

    (Stefan, Kl. 9)
  • „Das Leibniz ist sehr hilfreich und auch die beste Schule der Welt."

    (Peer, Kl. 6)
  • „Ein bisschen Keks steckt in jedem von uns."

    (Joon, Kl. 9)
  • „Ich finde besonders schön, dass die Pausenhalle so gemütlich ist."

    (Ida, Kl.6)
  • „Für mich bedeutet ‚Wir sind Leibniz‘, dass niemand ausgeschlossen wird."

    (Pia, Q1)
  • „Unsere guten Lehrer sind immer darauf aus, aus uns selbstständige Erwachsene zu machen."

    (Svea, Q1)
  • „Ich mag besonders gerne die Fachräume."

    (Jakob, Kl.6)
  • „Das Bistro ist genial."

    (Herr M. Rehbein, Lehrer)
  • „Es ist nicht zu leicht und nicht zu schwer."

    (Filip, Kl.6)
  • „Jeder Schüler wird so gut gefördert wie möglich und wir haben viele Möglichkeiten, uns zu entfalten."

    (Linda, Kl.9)
  • „Ich schätze die gemeinschaftlichen Aktionen, die einem ans Herz gewachsen sind: Skifahrt, Adventsbasar, Sponsorenlauf."

    (Laurin, Q1)
  • „Diese Schule ist gewachsen, sie ist wie ein Dorf für mich."

    (Herr M. Kunau, Lehrer)