Alicia aus Brasilien

Hallo, ich bin Alícia, komme aus Brasilien und bin Gastschülerin hier am Leibniz-Gymnasium. Ich wollte schon immer im Ausland wohnen und neue Sprachen lernen, und als ich die Möglichkeit entdeckte, Zeit in Deutschland zu verbringen, begann ich bald, Deutschunterricht zu nehmen. Mein Plan war, ein ganzes Jahr hier zu bleiben, aber es war aufgrund des Coronavirus nicht möglich.

Ich tanze Ballett, seit ich klein war, und es ist schade, dass ich hier in Deutschland keinen Tanzunterricht nehmen konnte.

Ich habe keine Geschwister oder Haustiere. Auf den Fotos seht ihr mich mit meinen  Eltern, in einem Fußballstadion, im Botanischen Garten in der Stadt Curitiba, Paraná und beim Karneval mit meiner Tante. Da sind meine Verwandten, die sich versammelt haben, um ein Fußballspiel zu sehen, und meine Großeltern an meinem Geburtstag.

Meine Schule in Brasilien ist klein und die meisten Schüler lernen schon immer dort, also verstehen wir uns sehr gut. Als wir noch Präsenzunterricht hatten, haben wir in der Schule viele Exkursionen gemacht und sogar eine lange gemeinsame Reise unternommen, um den Abschluss der neunten Klasse zu feiern.

Ich bin am 23. Januar 2021 in Deutschland angekommen und zum Glück habe ich viel im Schnee gespielt. Es war nicht mein erstes Mal im Schnee, ich hatte ihn schon auf einer Reise nach Portugal gesehen.

Anfangs war es etwas langweilig, da der Unterricht online war und es nicht viel zu tun gab. Aber sobald ich Präsenzunterricht hatte, war ich sehr glücklich, mit meinen Klassenkameraden zu interagieren und schließlich spazieren gehen zu können.

Ich habe in den letzten Tagen viel Sightseeing in der Umgebung mit meiner Gastfamilie gemacht: Ich war in Lübeck shoppen, war im Aquarium auf Fehmarn, im Vogelpark in Timmendorfer Strand, im Serengeti-Park, ich habe auch den Strand besucht und vieles mehr. Ich freue mich, dass mir die Senkung der Corona-Barrieren so vieles ermöglicht hat.

In ein paar Tagen muss ich wieder nach Hause fliegen und bin sehr dankbar für die Möglichkeit, dass ich unter den gegebenen Umständen die bestmöglichen Erfahrungen gemacht habe. Ich werde die Menschen, die ich hier kennengelernt habe, auf jeden Fall vermissen, ebenso wie die Schule, die sich in vielen Aspekten von meiner in Brasilien unterscheidet: das Gebäude, der Lehrplan, die Stundenpläne, die Bewertungsmethoden. Insgesamt war es, wie ich schon gesagt habe, ein ganz neues Erlebnis. Ich habe ein bisschen mehr Deutsch gelernt, aber ich kann leider noch nicht perfekt Deutsch sprechen. Ich hoffe, dass ich in Zukunft wieder für einen Besuch hierher komme.

Liebe Grüße

Alícia Vela Barriviera, Gastschülerin aus Brasilien

 

  • „Ich würde es anderen Schülern und Schülerinnen empfehlen, da das Leibniz der perfekte Ort ist, um gemeinsam viele schöne Augenblicke zu erleben."

    (Ole, Q1)
  • „Die kurzen Tage ohne Nachmittagsunterricht finde ich super."

    (Stefan, Kl. 9)
  • „Das Leibniz ist sehr hilfreich und auch die beste Schule der Welt."

    (Peer, Kl. 6)
  • „Ein bisschen Keks steckt in jedem von uns."

    (Joon, Kl. 9)
  • „Ich finde besonders schön, dass die Pausenhalle so gemütlich ist."

    (Ida, Kl.6)
  • „Für mich bedeutet ‚Wir sind Leibniz‘, dass niemand ausgeschlossen wird."

    (Pia, Q1)
  • „Unsere guten Lehrer sind immer darauf aus, aus uns selbstständige Erwachsene zu machen."

    (Svea, Q1)
  • „Ich mag besonders gerne die Fachräume."

    (Jakob, Kl.6)
  • „Das Bistro ist genial."

    (Herr M. Rehbein, Lehrer)
  • „Es ist nicht zu leicht und nicht zu schwer."

    (Filip, Kl.6)
  • „Jeder Schüler wird so gut gefördert wie möglich und wir haben viele Möglichkeiten, uns zu entfalten."

    (Linda, Kl.9)
  • „Ich schätze die gemeinschaftlichen Aktionen, die einem ans Herz gewachsen sind: Skifahrt, Adventsbasar, Sponsorenlauf."

    (Laurin, Q1)
  • „Diese Schule ist gewachsen, sie ist wie ein Dorf für mich."

    (Herr M. Kunau, Lehrer)