Aus Mexiko ans Leibniz

Ich bin Julieta, eine Schülerin der zehnten Klasse und komme aus Mexiko-Stadt. Dort gehe ich in die deutsche Schule "Alexander von Humboldt". Da die Pandemiesituation in Mexiko noch nicht sehr gut beherrscht ist, war es dort schon seit ungefähr einem Jahr nicht möglich, Präsenzunterricht zu haben. Das hat der Bildung von uns Schülern geschadet, da aus meiner Sicht - egal wie gut das Onlineunterrichtssystem ist - es niemals das Gleiche sein wird wie Präsenzunterricht. Trotz der Situation, in der sich die Welt gerade befindet (die Coronavirus-Pandemie), habe ich mich entschlossen, sechs Monate in Deutschland einen Austausch zu machen. Zum Glück kann ich diese sechs Monaten am Leibniz-Gymnasium lernen.

Ehrlich gesagt hatte ich zuerst Angst, dass ich den Unterricht nicht verstehen würde oder dass es für mich sehr schwierig sein würde, noch einmal Präsenzunterricht zu haben; aber von meinem ersten Unterrichtstag an fühlte ich mich bei den Lehrer:innen und Schüler:innen willkommen. Eine der Sachen, die mich am meisten überrascht haben, war, wie offen die Schüler*innen sind. Auch, dass jeder jederzeit bereit ist, zu helfen. All dies hat alles für mich viel erleichtert. Im Unterricht ist es manchmal schwierig, einige Sachen zu verstehen, aber ich habe in drei Monaten hier mehr gelernt als in sechs Monaten Onlineunterricht. Und ich habe vieles wieder erlebt, was ich seit langem nicht mehr getan hatte, wie zum Beispiel mit Freunden in der Pause zu sprechen oder neben anderen Leuten in einem Klassenzimmer zu sitzen. All diese Sachen sind meiner Meinung nach sehr wichtig und ob man es glaubt oder nicht, sie beeinflussen das Lernen sehr viel.

Zusätzlich gibt es einiges, das sich sehr von meiner Schule in Mexiko unterscheidet: Obwohl es eine deutsche Schule ist und deswegen das Lehrsystem ziemlich ähnlich ist, sind Mexiko und Deutschland ja zwei völlig unterschiedliche Länder. Einer dieser Unterschiede besteht beispielsweise darin, dass die Schüler:innen hier in Deutschland in Profile unterteilt sind, zum Beispiel Sprachprofil oder Naturwissenschaftliches Profil. In Mexiko kann man sich nicht auf ein einzelnes Fach konzentrieren, sondern alle Schüler:innen haben die gleichen Fächer. Ein weiterer Unterschied ist, dass in Mexiko die meisten in einem Schulbus zur Schule fahren, und in Deutschland gibt es viele Schüler:innen, die mit dem Fahrrad zur Schule kommen.
Zusammenfassend war die Zeit, die ich bisher hier verbracht habe, eine große und sehr gute Erfahrung für mich und ich habe bis jetzt viele Sachen gelernt. Es hat mir auch sehr geholfen, wieder Präsenzunterricht zu haben, auch wenn es nur jede zweite Woche ist. All diese schöne Erfahrung wäre ohne die Hilfe der Lehrer:innen und Schüler:innen nicht möglich gewesen.

Julieta, Gastschülerin im E-Jahrgang

  • „Ich würde es anderen Schülern und Schülerinnen empfehlen, da das Leibniz der perfekte Ort ist, um gemeinsam viele schöne Augenblicke zu erleben."

    (Ole, Q1)
  • „Die kurzen Tage ohne Nachmittagsunterricht finde ich super."

    (Stefan, Kl. 9)
  • „Das Leibniz ist sehr hilfreich und auch die beste Schule der Welt."

    (Peer, Kl. 6)
  • „Ein bisschen Keks steckt in jedem von uns."

    (Joon, Kl. 9)
  • „Ich finde besonders schön, dass die Pausenhalle so gemütlich ist."

    (Ida, Kl.6)
  • „Für mich bedeutet ‚Wir sind Leibniz‘, dass niemand ausgeschlossen wird."

    (Pia, Q1)
  • „Unsere guten Lehrer sind immer darauf aus, aus uns selbstständige Erwachsene zu machen."

    (Svea, Q1)
  • „Ich mag besonders gerne die Fachräume."

    (Jakob, Kl.6)
  • „Das Bistro ist genial."

    (Herr M. Rehbein, Lehrer)
  • „Es ist nicht zu leicht und nicht zu schwer."

    (Filip, Kl.6)
  • „Jeder Schüler wird so gut gefördert wie möglich und wir haben viele Möglichkeiten, uns zu entfalten."

    (Linda, Kl.9)
  • „Ich schätze die gemeinschaftlichen Aktionen, die einem ans Herz gewachsen sind: Skifahrt, Adventsbasar, Sponsorenlauf."

    (Laurin, Q1)
  • „Diese Schule ist gewachsen, sie ist wie ein Dorf für mich."

    (Herr M. Kunau, Lehrer)