Französisch
Französischlernen am Leibniz-Gymnasium bedeutet:
- - Aktivität
- - Abwechslungsreichtum
- - Anspruch
- - Anwendung erlernter Sprachkenntnisse auch außerhalb des Unterrichts
Aktivität
- in der Sek. I das neubearbeitete Lehrwerk „À plus" aus dem Cornelsen-Verlag
- in der Sek. II gemischte Text- und Mediendossiers, die dem aktuellen Zeitgeschehen angepasst werden, und literarische Texte
Anspruch
Anwendung
Wir freuen uns schon darauf, in Zukunft auch wieder zahlreiche Aktivitäten außerhalb des Unterrichts anbieten zu können, die die Freude am Französischlernen unterstützen und die erlernten Kompetenzen anwendbar machen:
- Schüleraustausch mit dem Lycée Ernest Renan in Saint-Brieuc
- individueller Schüleraustausch im Rahmen der vom Land geförderten Programme (siehe auch: https://www.schleswig-holstein.de/DE/Fachinhalte/B/bildungInternational/austauschprogramme.html)
- Besuch des FranceMobil (https://www.francemobil.fr/)
Stundentafel für das Fach Französisch:
Der Französischunterricht startet am Leibniz-Gymnasium als 2. Fremdsprache in Klasse 7. Nähere Informationen finden Sie HIER.
Die Schülerinnen und Schüler werden je nach Wahlverhalten in klassenübergreifenden Kursen oder in reinen Französischklassen gemäß der Kontingentstundentafel unterrichtet.
- in der 7. Klasse 4-stündiger Unterricht
- in der 8. Klasse 4-stündiger Unterricht
- in der 9. Klasse 4-stündiger Unterricht
- in der 10. Klasse 3-stündiger Unterricht
In der Oberstufe kann das Fach Französisch auf grundlegendem Anforderungsniveau (3-stündig) oder auf erhöhtem Anforderungsniveau (5-stündig) weitergeführt werden. In der 9. Klasse können die Schülerinnen und Schüler, die Latein als 2. Fremdsprache gewählt haben, Französisch als 3. Fremdsprache erlernen.
Lehrkräfte
Französisch wird bei uns zurzeit von fünf Lehrerinnen unterrichtet: Frau von der Heyde, Frau Lindow, Frau Dr. Thieme, Frau Bagh, Frau Wolf und Frau Butenhoff.
N. Butenhoff (Fachschaftsleitung Französisch)
Französisch-Blog
DELE-Prüfungen 2026 im Instituto Cervantes

Am Freitag, den 22.05.2026, fuhren wir bereits früh morgens mit dem Zug nach Hamburg.
Es ging für uns zum Instituto Cervantes, wo für Nike, Helene und Leona aus dem E-Jahrgang die DELE-Prüfungen auf A2/B1-Niveau und für Jenny aus dem Q1-Jahrgang auf B2/C1-Niveau stattfanden. Das DELE-Diplom (= „Diploma de Español como Lengua Extranjera“) ist ein offizielles, lebenslang gültiges Zertifikat zum Nachweis der spanischen Sprachkenntnisse, das sehr nützlich bei beispielsweise verschiedensten Bewerbungen oder dem Absolvieren eines Auslandssemesters sein kann. Nach unserer Ankunft in Hamburg machten wir uns gleich zu Fuß auf den Weg zum Chilehaus, in welchem die Prüfungen stattfanden. Dort begegneten wir bereits vielen anderen Teilnehmern und Teilnehmerinnen, die sich für die verschiedenen Prüfungen angemeldet hatten. Wir wurden schließlich für unsere Prüfungen aufgerufen und, nachdem uns der Ablauf erklärt wurde, starteten wir pünktlich um 9 Uhr mit dem schriftlichen Prüfungsteil. Dieser bestand aus dem Lese- und Hörverstehen und der anschließenden Textproduktion. Mittags hatten wir schließlich alle den schriftlichen Teil abgeschlossen und die erste Aufregung überstanden. Während es bei der Prüfung auf B2/C1-Niveau direkt mit der mündlichen Prüfung weiterging, starteten diese bei der Prüfung auf A2/B1-Niveau erst nach einer Pause. Wir spazierten also durch die Hamburger Innenstadt, aßen etwas und schauten uns noch einmal einige Vokabeln und die Grammatik an. Als wir für den letzten Teil der DELE-Prüfung zum Instituto Cervantes zurückkehrten, war unsere Aufregung noch einmal gewaltig angestiegen. Für die mündlichen Prüfungen wurden wir zunächst in einen Raum geführt, in dem wir uns die Aufgaben für die Bildbeschreibung und den Monolog aussuchen und vorbereiten durften. Nach der Vorbereitungszeit begann dann die mündliche Prüfung, die außer den vorbereiteten Aufgaben aus einem Dialog und einem Gespräch mit dem Prüfer/der Prüferin bestand. Die Prüfer und Prüferinnen waren alle sehr nett und hilfsbereit, wodurch wir uns in den Prüfungen sehr wohl fühlten und uns ein Teil unserer Aufregung genommen wurde. Nach den Prüfungen machten wir uns am Nachmittag schließlich auf den Weg zurück nach Bad Schwartau. Nun warten wir gespannt auf unsere Ergebnisse, die wir voraussichtlich in einigen Wochen erhalten werden. Wir alle haben uns sehr über die Möglichkeit zur Teilnahme an der Prüfung gefreut und möchten uns deshalb noch einmal besonders bei Frau Bagh für die Vorbereitung und Organisation bedanken.
Leona Roder (Ed)
Bild 1/ Titel
Zwei Schülerinnen sitzen vor einer roten Wand und lächeln.
Bild 2
Zwei Schülerinnen stehen neben einem Plakat, das das Instituto Cervantes bewirbt.
Bild 3
Zwei Schülerinnen stehen vor dem Chilehaus.
Ma chambre de rêve - mein Traumzimmer

Im Französischunterricht haben wir ein kreatives Projekt geplant und durchgeführt.
Vor einigen Wochen hat uns unsere Lehrerin, Frau Butenhoff, die Aufgabe gegeben, unser Traumzimmer in einem Schuhkarton einzurichten. Das war echt lustig. Jede / Jeder konnte es gestalten wie sie / er wollte. Manche Zimmer hatten Lichterketten und Sofas. Die meisten Zimmer hatten sogar einen Fernseher oder eine Fotoecke mit gezeichneten Bildern. Einige waren voll bunt oder einfach nur gemütlich. Nun haben wir unsere Zimmer vor der ganzen Klasse vorgestellt, natürlich auf Französisch. Wir waren alle dabei sehr aufgeregt, aber es war auch sehr spaßig. Danke an Frau Butenhoff für das spannende Projekt!
Helen Wienecke und Zoe Kutschke, Klasse7d
Bild 1
Ein Zimmer im Schuhkarton mit einem Bett, mehreren Bücherregalen, einem Schrank, einem Sitzsack, einer großen Pflanze und einer Lichterkette
Bild 2
Ein Zimmer im Schuhkarton mit einem Hochbett, einem Regal, einem Sofa und einer Zeichenecke
Bild 3
Ein Zimmer im Schuhkarton mit einem Bett, einem Schrank, einem Schreibtisch und einem Bücherregal
journée de l'amitié franco-allemande

Der Tag der deutsch-französischen Freundschaft wird jedes Jahr am 22. Januar gefeiert und erinnert an die Unterzeichnung des Élysée-Vertrags im Jahr 1963. Mit ihm wird die Zusammenarbeit und Partnerschaft der beiden Nationen in Politik, Kultur und Bildung gewürdigt.
An Schulen wird der Deutsch-Französische Tag oft mit Projekten, Austauschprogrammen, typischem Essen oder Workshops rund um die Kultur beider Länder gefeiert. Dies bietet uns eine Gelegenheit, die deutsch-französische Freundschaft erlebbar zu machen und ihre Bedeutung für ein vereintes Europa zu betonen. In diesem Jahr würdigen wir dieses Ereignis, indem wir in dieser Woche beispielsweise in unseren Französischklassen Crêpes backen, Hintergrundinformationen spielerisch in einem Quiz erarbeiten und für die französische Sprache in den sechsten Klassen Werbung machen. In diesem Rahmen wird uns am Donnerstag das FranceMobil besuchen, um ein bisschen Frankreich in unsere deutschen Klassenzimmer zu bringen. Weitere Informationen über dieses Programm findet ihr / finden Sie auf der folgenden Website:
francemobil.fr
Oder wie wäre es mit einem kurzen Quiz zum Elysée-Vertrag? Das Quiz zum Élysée-Vertrag | Deine tägliche Dosis Politik | bpb.de
Barbod Riahi, Romeo Curatolo und Nicole Butenhoff (Französischlehrerin)
Weihnachten und Champagner?

Für uns Deutsche passt das gar nicht zusammen, aber in Frankreich ist es völlig normal, an Weihnachten Champagner zu trinken. Das macht auch der Weihnachtsmann in dem Theaterstück, das die 7c nach drei Monaten Französischunterricht am letzten Schultag aufführt.
Das Publikum sind Klassen aus der Orientierungsstufe, die das Stück sicherlich verstehen, auch wenn sie noch kein Wort Französisch gelernt haben. Joyeux Noël!
Catharina Lindow (Französischlehrerin)
DELF in Klasse 9

DELF ist ein Zertifikat, das sich jedes Jahr Schüler und Schülerinnen der 9. Klassen verdienen können. Die Jugendlichen absolvieren hier theoretische und praktische Prüfungen, in welchen dann Kommunikations- und Verständnisfähigkeiten im Fach Französisch geprüft werden. Wenn bestanden, wird den Schülerinnen und Schülern das Diplom ausgehändigt.
Vorbereitet wird man auf die Prüfung gut, mit vielen Übungen und Unterrichtsstunden. Es gibt sogar ein Extra-Buch zum Lernen von DELF; vor der Prüfung sollte man also keine Angst haben.
Dieses Schuljahr wurden die 9. Klassen von Frau Tesch, Frau Wolf und Frau Lindow vorbereitet. Ihnen verdanken wir, die aktuellen 9. Klassen, dass wir diese Prüfung problemlos und sorgenfrei überstanden haben.
Felix Willa (9c)
Letzter Abend in St. Brieuc

Die Koffer werden gepackt, einige sind noch mit Freunden unterwegs. Der Gegenbesuch unserer Austauschwoche ging rasend schnell vorbei, auch wenn am Wochenende je nach Unternehmung vereinzelt Heimweh aufkam, resümieren wir:
- „Die Gastfamilie war sehr nett. Die Mutter hat mich bis zum «Geht-nicht-mehr» gefüttert.
- Eine sehr liebevolle Familie. Das Essen war mega.
- Durch die vielen Ausflüge konnten wir die Region kennenlernen. Die Strände mit dem glitzernden, türkisen Wasser waren total schön.
- Am besten hat mir der Mont St. Michel gefallen - bei Sonnenschein.
- Die Schultage gehen teilweise bis 18h, da ist der Tag vorbei.
- Die Absprachen mit den französischen Austauschpartnerinnen und -partnern waren das Schwierigste. Es gab Missverständnisse bei Verabredungen oder Wegbeschreibungen, aber irgendwie hat alles geklappt.“
Die Fotos zeigen uns in St. Malo, Dinan, Pléneuf-Val-André, auf dem Mont St. Michel oder beim Rathausempfang, Golfspielen oder bei einer Stadtbesichtigung. Tagsüber waren wir meistens als deutsche Gruppe unterwegs, damit unsere Partner nicht zu viel Unterricht verpassen.
Eine tolle Woche geht zu Ende! Vielen Dank an alle, die diese Erfahrung möglich gemacht haben. Ebenso danken wir dem Bistro und der Kulturmark für Reise-Zuschüsse. Hoffentlich bleibt der Austausch bestehen, auch wenn Madame Legendre nach ca. 30 Jahren Kontakt mit der Französischfachschaft am Leibniz-Gymnasium im Sommer pensioniert wird.
Die Rückfahrt geht über Brüssel, wo wir 4 Stunden Aufenthalt vor der langen Nachtfahrt haben. Da wird es auch noch einiges zu sehen geben.
Hedi von der Heyde und Saskia Wolf (Französisch-Fachschaft)
Journée franco-allemande 2024

Viele Jugendliche in blauen, roten oder weißen Pullovern, so sah heute unsere Pausenhalle aus, denn wir machten ein Foto in den französischen Landesfarben mit allen Schülerinnen und Schülern, die Französisch lernen.
Anlass dafür war der Geburtstag des Elysée-Vertrags, der am 22. Januar 1963 geschlossen wurde und eine wesentliche Grundlage für die deutsch-französische Freundschaft und damit für ganz Europa war.
Zusätzlich erklang aktuelle französische Musik und eine Gruppe der neunten Klassen erstellte einen Film zur deutsch-französischen Geschichte mit Bezug zu Bad Schwartau: Die Blücher-Eiche, unsere Partnerstadt Villemoisson-sur-Orge und unsere Partnerschule in Saint-Brieuc waren Themen des Filmes.
Catharina Lindow (Fachschaft Französisch)

Es hat geklappt!

Nach vier Jahren Pause konnte die Fachschaft Französisch mit insgesamt 52 Teilnehmern und Teilnehmerinnen den Austausch mit der Bretagne/St. Brieuc reaktivieren.
Vor allem Schüler und Schülerinnen aus der 10. Klasse und einige aus der 9. nahmen ihren jeweiligen Partner oder Partnerin Mitte Dezember neugierig und etwas aufgeregt in Empfang, um eine Woche gemeinsam in der Familie viersprachig (Deutsch, Englisch, Französisch, Pantomime) zu verbringen.
Während der erste Nachmittag noch zögerlich begann - „Was sollen wir denn zusammen machen?" - war das Eis am zweiten Tag mit dem Besuch des Unterrichts, anschließendem Empfang im Rathaus durch die Bürgermeisterin Frau Dr. Engeln, gemeinsamem Mittagessen (gekocht von einer Mutter mit 5 Helfenden in der Schulküche) und Sportturnier am Nachmittag gebrochen. Die Gruppe entwickelte am dritten Tag beim Musikabend so eine Dynamik, dass sie eine Band hätten stellen können.
Die Ausflüge gingen nach Lübeck, Lüneburg und Hamburg. Teilweise waren Stadtführungen auf Französisch organisiert, während die Deutschen noch im Unterricht saßen. In Hamburg war die große Gruppe in der Hafencity, auf der Plaza der Elbphilharmonie, im Zollmuseum und auf dem Weihnachtsmarkt.
Die weihnachtlich geschmückten Städte erfreuten auch die französischen Kolleginnen sehr, die bisher immer im März gekommen waren. Die Gemütlichkeit in den Häusern, die Dekoration und selbstgebackene Plätzchen machten das ungemütlich nasse Wetter einigermaßen wett.
Am letzten Abend waren wir bowlen und der Abschied am nächsten Tag fiel nicht ganz so tränenreich aus, weil wir bereits im März 2024 den Gegenbesuch unternehmen. Hoffentlich klappt dann auch alles so reibungslos!
Hedi von der Heyde (für die Fachschaft Französisch)
DELF 2023

Französisch hören, lesen und schreiben, das ist normal für die Schülerinnen und Schüler, wenn sie im Fach Französisch eine Klassenarbeit bzw. eine Klausur schreiben müssen. Bei DELF kommt aber noch eine mündliche Prüfung dazu.
Hierbei müssen die Jugendlichen bei einer fremden Lehrkraft, die sie nicht im Unterricht haben, ungefähr zehn Minuten auf Französisch reden: sich vorstellen, diskutieren, ein kleines Referat nach nur 10 Minuten Vorbereitungszeit halten und dazu noch Fragen beantworten. Da kann man schon nervös sein.
Dieser Herausforderung stellten sich im Juni nicht nur Schülerinnen aus dem E-Jahrgang, sondern auch Schülerinnen und Schüler aus der 9c. Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Prüfung, die Franzosen würden sagen: Bravo et Félicitations!
Frau C. Lindow (für die Fachschaft Französisch)
Austausch mit Frankreich

Im letzten Jahr habe ich mich dazu entschieden, an einem Austausch mit Frankreich teilzunehmen, da mich die französische Sprache begeistert.
Als Erstes musste ich Informationen über das Programm herausfinden, also sprach ich mit meinen Geschwistern, die schon Erfahrungen damit gesammelt hatten. Danach habe ich im Internet weiter recherchiert. Nachdem ich mich über die verschiedensten Programme informiert hatte, entschied ich mich dazu, am Brigitte-Sauzay-Programm teilzunehmen. Dies ist ein Programm, das über 6 Monate geht.
Da es ein Austausch ist, musste ich einen passenden Partner finden, der in etwa die gleichen Interessen hat. Daher schrieb ich einen kleinen Steckbrief über mich, der die wichtigsten Informationen enthielt. Danach hieß es: abwarten. Es kamen mehrere Anfragen zurück, jedoch kamen so gut wie alle davon nicht in Frage. Zum Beispiel waren auch Mädchen dabei mit den Hobbys Tanzen und Ballett … und das passt halt einfach nicht zu mir. Eine interessante Anfrage war jedoch dabei, die von Ethan. Die Hobbys und die Familiensituation haben gepasst und nach etwas Schreiben haben wir uns dann sehr gut verstanden. Bei einem Zoom-Meeting lernten unsere Eltern sich kennen und die wichtigsten Sachen wurden abgesprochen.
Ethan hat seine 3 fabelhaften Monate in Deutschland schon hinter sich und durfte mit meiner Familie auch Budapest besuchen. Er selbst sagt, dass er es sehr schön findet, dass er bei uns so gut aufgenommen worden ist. Für ihn selbst waren die schönsten Ereignisse, als wir in Hamburg auf dem Weihnachtsmarkt waren und dort das Miniatur-Wunderland besucht haben und außerdem die Lagerfeuer- und Filmabende mit Leuten aus unserem Jahrgang. Er vermisst die Freizeit nach der Schule und die netten Lehrer.
Ich selbst habe schon einen Monat hinter mir und freue mich schon auf die nächsten zwei Monate. Ich habe schon sehr nett mit meiner Gastfamilie meinen Geburtstag gefeiert. Das französische Schulsystem kenne ich jetzt auch schon sehr gut. Im ersten Monat haben wir schon den Mont-Saint-Michel besichtigt und werden Ende Februar nach Paris fahren.
Ich bin sehr glücklich darüber, das alles organisiert zu haben und kann jetzt sagen, dass es sehr wichtig ist, die gleichen Interessen wie der Austauschpartner zu haben.
Helene Engeln (8b)
LEIBNIZ-GYMNASIUM BAD SCHWARTAU