Musikabend auf hohem Niveau!

Am Freitag, dem 14.2.20, war es wieder soweit: In der ausverkauften Pausenhalle des Leibniz-Gymnasiums fand der allseits beliebte Musikabend statt, feierlich eröffnet mit dem Kanon in D-Dur von Johann Pachelbel. Die Klasse 7c mit den Solisten Marieke Flatau (Klarinette), Maja Stracke (E-Gitarre) und Cosima von Schubert (Geige) musizierten das anspruchsvolle Werk gekonnt und mit sichtlicher Freude.

Direkt im Anschluss spielte Jakob Kalläne mit viel Ausdruck den 1. Satz aus der Klaviersonate Sonate op. 49 Nr. 2 von Ludwig van Beethoven. Die technisch schwierigen Spielfiguren und Läufe meisterte er souverän. Der neugegründete Unterstufenchor unter Leitung von Frau Geske feierte darauf seinen Einstand in der Pausenhalle mit drei sehr unterhaltsamen Liedern aus den Bereichen Pop und Kinderlied. Stilecht und mit viel Mut zur Improvisation trug die von Dirk Kelm geleitete Jazz-AG (Kai Klindwort, Hans Engeln, Ole Marks und Gregor Tippl) den Jazzstandard „Take the A-Train“ vor. Kai Klindwort konnte darauf mit zwei Liedern des ehemaligen Leibnizschülers Bodo Wartke mehr als überzeugen und sorgte für die ersten Begeisterungsstürme. Mit einer sehr groovig musizierten Version von „Clocks“ (Coldplay) schickte die 8a unter der Leitung von Olaf Koep das Publikum in die wohl verdiente Pause.

Zu Beginn der zweiten Hälfte war es dann das auf hohem Niveau aufspielende Salonorchester, welches mit drei anspruchsvollen „Filmmusikadaptionen“ die Zuhörer für sich gewinnen konnte. Dirk Kelm leitete sein Ensemble gekonnt vom Flügel aus und musizierte musikalisch fein abgestimmt wohlbekannte Hits aus Filmen wie James Bond, Star Wars und Lala Land. Das Nocturne cis-moll von Chopin hatte sich Gregor Tippl vorgenommen und sorgte mit seinem ausgereiften Vortrag beim Publikum für erneute Begeisterungsstürme. Der sich anschließende Oberstufenchor unter der Leitung von Olaf Koep sang intonationssicher und mit viel Elan drei teils mehrstimmige Lieder u.a. von den Beatles und John Dowland.

Ein neugegründetes Klaviertrio bestehend aus Greta Brandt (Klavier), Luise Poepping (Cello) und Maximilian Poepping (Geige) konnte mit dem 4. Satz aus dem Dumky Trio von Antonin Dvorak mehr als überzeugen und leitete damit über zum fast schon traditionellen Schlusspunkt des Abends: der Oberstufenband Splonc. Diese sorgte mit insgesamt drei unplugged vorgetragenen poppigen Songs für den einen fulminanten Abschluss eines gelungenen Abends, der neugierig macht auf mehr!

O. Koep

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